Die Kunst den Anker zu werfen
Der vietnamesische Mönch Thích Nhất Hạnh hat einmal gesagt: „Tu nicht einfach irgendetwas – sitz nur da.“ Ein genialer Denkanstoss, an eine Welt, die niemals schläft. Er erinnert uns daran, dass wir wahres Glück nicht in der Rastlosigkeit aus Status, Geld und Konsum finden. Aber machen wir uns nichts vor: Inmitten von Push-Benachrichtigungen und Alltagsstress ist das verdammt schwer. Mal das Handy wegzulegen, tief durchzuatmen und einfach nur zu sein, erfordert heute fast schon Mut – ist aber das Beste, was wir für uns tun können. Chaos im Kopf Das Gefühl, ständig rastlos zu sein, kenne ich nur zu gut. Am schlimmsten ist es abends im Bett: Mein Körper ist völlig müde, aber mein Gehirn schaltet erst jetzt richtig den Turbo ein. Ich wälze meine Gedanken über Gestern, Heute und Morgen und zerbreche mir den Kopf über Dinge, die ich ohnehin jetzt nicht ändern kann. Sobald ich versuche, einfach mal gar nichts zu tun, überkommt mich die Langeweile. Ohne den Blick aufs Handy, ein Buch oder Hin
28. August 2026